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Definition bzw. Erklärung: Adressierung
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Bei der Adressierung handelt es sich um das Zuweisen bzw. Angeben einer Speicheradresse
in der Programmierung. Dabei ist es nicht entscheidend ob eine Speicheradresse zugewiesen oder auf
diese verwiesen wird.
Bei der Adressierung gibt man eine Adresse an,
um den dort gespeicherten Wert zu verarbeiten, oder
einen Wert in den durch die Adresse angegebenen Speicherbereich zu schreiben.
Es müssen nicht immer numerische
Werte sein, es kann sich ebenso bei einzelnen Werten um Operanden
handeln.
Man unterscheidet 7 verschiedene Adressierungsarten nach dem Ermittlungsverfahren der physikalischen Adresse.
1. unmittelbare :
Bei dieser Adressierungsart findet kein Speicherzugriff statt
und sie ist nur für bestimmte Operanden zulässig.
Bei der angegebenen Adresse handelt es sich nicht um eine
Speicheradresse, sondern bereits um den entsprechenden Wert der weiter verarbeitet werden soll.
2. indirekte :
Bei dieser Art wird eine Adresse angegeben, in der die tatsächliche physikalische
Adresse gespeichert ist.
3. Indizierte :
Bei dieser Art der Adressierung errechnet sich die physikalische
Adresse aus der Summe der angegebenen Adresse sowie
dem Inhalt eines speziellen Adressregisters dem sogenannten Indexregister.
4. relative :
Die physikalische Adresse errechnet sich aus der Summe der
angegebenen Adresse und einer Referenzadresse der sogenannten Basisadresse.
Wenn der Speicher des Computers in Segmenten unterteilt ist, verwendet man diese Adressierungsart.
Das Segment wird im Basisregister und das Offset in einem weiteren Register bzw. Adreßregister gespeichert.
Die sogenannte Segment-Offset-Adressierung nutzt das Verfahren der relativen Adressierung, da
diese Adressierungsart eine effektive Nutzung des Speichers zu lässt.
Eine besondere Form der relativen Adressierung ist die sogenannte PC-relative Adressierung.
5. symbolische :
Diese Form der Adressierung verwendet man
häufig bei der Programmierung mit einem
Assembler. Der Assembler wandelt bei der Übersetzung
die symbolischen Adressen in absolute Adressen um.
Die Adresse wird nicht durch einen numerischen Wert dargestellt, sondern symbolisch durch einen
mnemonischen Namen.
6. virtuelle bzw. logische :
Diese Art der Adressierung wird häufig
von Betriebssystemen verwendet, dabei lagert das Betriebssystem Speicherbereiche
je nachdem wie sie benötigt werden, in einen externen Speicherbereich ein oder aus.
Die Adressierung bezieht sich auf einen virtuellen Arbeitsspeicher, es kann dadurch auf Adressen zugegriffen werden, die sich nicht im
physikalischen Arbeitsspeicher befinden.
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